Die Prinzipien der Pariser Kommune haben ewige Gültigkeit!

Wir wurden gefragt, warum wir uns auf die Pariser Kommune beziehen. Die Pariser Kommune – als erste proletarische Machtergreifung – ist ein wichtiger Bezugspunkt, für uns als Kommunisten. Wir können aus den Fehlern und Erfolgen der Pariser Kommune viele wichtige Lehren ziehen. Diese wurde systematisch in dem Dokument „Es lebe der Sieg der Diktatur des Proletariats! Zum 100. Jahrestag der Pariser Kommune“, Von den Redaktionen der „Renmin Ribao“, „Hongqi“ und „Jiefangjun Bao“ erarbeitet. Deswegen verweisen wir hier auf dieses Dokument, welches klarstellt warum die Prinzipien der Kommune ewige Gültigkeit haben und was für uns als Revolutionäre daraus folgt.

„Wenn die Kommune geschlagen wird, so ist der Kampf nur aufgeschoben. Die Prinzipien der Kommune sind ewig und können nicht zerstört werden; sie werden sich immer wieder und wieder durch­setzen, bis die Arbeiterklasse befreit ist.“ – Karl Marx

„Das Paris der Arbeiter, mit seiner Kommune, wird ewig gefeiert werden als der ruhmvolle Vorbote einer neuen Gesellschaft. Seine Märtyrer sind ein­geschreint in dem grossen Herzen der Arbeiterklasse.“ – Karl Marx

https://maoistdazibao.wordpress.com/2017/03/05/146-jahrestag-der-pariser-kommune/

Auswertung der Demonstration zum 8. März

Die gestrige Demonstration zum Frauenkampftag, welche wir zusammen mit dem Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD und der Freien Deutschen Jugend durchgeführt haben, ist in der Hauptsache als Erfolg zu bewerten. Wir haben trotz strömendem Regen c.a 45 Menschen unter der leitenden Parole „Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben – dem Sozialismus gehört die Zukunft“ vereint. Mehrere Arbeiterinnen und Mütter aus dem Stadtteil, konnten zur Demonstration mobilisiert werden. Auch im laufe der Demonstration schlossen sich Personen – kurzzeitig – der Demonstration an und es wurden zahlreiche fruchtbare Diskussionen geführt.

In der Demonstration wurden Schilder mit den Bildern weiblicher Revolutionäre getragen. Angefangen bei einer Kanoniere der Pariser Commune, über Frauen wie Clara Zetkin, Nadeschda Konstantinowa Krupskaja und Rosa Luxemburg bis hin zu einer sowjetischen Rotarmistin, polnischen Partisaninnen, chinesischen Arbeiterinnen und einer vietnamesischen Kämpferin die einen GI abführt.

Des weiteren haben wir im Verlauf der Demonstration drei Lieder der Arbeiterbewegung gesungen. Angefangen bei „Die Frauen der Commune“ als Ausdruck der ersten proletarischen Machtergreifung. Dem „Solidaritätslied“ und dem türkischen Lied „Merhaba“. Die entsprechenden Lied-Texte werden wir in den folgenden Tagen online stellen. So hinterließen wir einen proletarischen-internationalistischen Eindruck bei den Gröpelingern und machten klar: Unser Kampf ist der Kampf der Massen, der Kampf der proletarischen Frauen, ein internationaler Kampf!

Mit Parolen wie „Proletarischer Feminismus – Für den Kommunismus“ und „Nur der Griff der Massen zum Gewehr – schafft den Sozialismus her!“ wurde ein klares Zeichen für den proletarischen Feminismus und die bewaffnete Machtergreifung, gegen das Patriarchat und den Imperialismus gesetzt. Mit Parolen wie „Viva Marx, Viva Lenin, Viva Mao Tse Tung“ machten wir deutlich wer die Führer unserer Klasse sind und das wir sie, gegen jeden Revisionismus und Opportunismus, hochhalten und verteidigen müssen. Außerdem wurden an der Lindenhofstr. Und der Waterfront Redebeiträge gehalten, welche wir in den kommenden Tagen online stellen werden.

Es war richtig diese Demonstration in Gröpelingen durchzuführen, wir haben gezeigt, dass es in Gröpelingen etwas anderes gibt als Zivibullen die den Jugendlichen und Migranten im Stadtteil das Leben zur Hölle machen. Wir haben gezeigt, dass es eine Alternative zu der Resignation und Verzweiflung gibt und diese Alternative ist zu kämpfen und sich zu wehren. Negativ bewerten wir, dass wir nicht noch mehr Menschen für den 8. März mobilisieren konnten. Dies ist auch darauf zurück zu führen, dass wir die Flugblätter nur auf Deutsch gedruckt haben, in einem Stadtteil wo ein großer Teil der Menschen kein deutsch spricht. Wir werden in Zukunft daran arbeiten unsere Flugblätter so gut es geht zu übersetzen und sind zuversichtlich unsere Arbeit in den kommenden Jahren weiter zu entwickeln.

Es Lebe der proletarische Feminismus!

Es Lebe der Kampf gegen das Patriarchat und den Imperialismus!

Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben – Dem Sozialismus gehört die Zukunft!

Demonstration am 08. März: Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben – Dem Sozialismus gehört die Zukunft

Am 08. März rufen wir, zusammen mit dem Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD, zu einer Demonstration in Bremen, Gröpelingen auf. Kommt um 16:30 zur Haltestelle Lindenhofstr. / Ecke beim Ohlenhof und versammelt euch unter der leitenden Parole:

„Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben – Dem Sozialismus gehört die Zukunft!“

Kämpft mit uns gegen das Patriarchat und den Imperialismus!

Die Gesellschaft ist gespalten. Nicht in erster Linie in Mann und Frau, sondern in Arm und Reich, in Ausgebeutete und Ausbeuter. In Menschen, die jeden Tag um ihre Existenz bangen und schuften müssen und Menschen, die auf deren, unsere Kosten ein Leben im Überfluss führen.

Aber unter den Ausgebeuteten, sind die Frauen oft doppelt in ihrer Freiheit eingeschränkt. Meist hauptverantwortlich für die Kindererziehung und die Arbeit im Haushalt, in der Folge nicht oder nicht vollberufstätig (fast die Hälfte aller Frauen arbeitet Teilzeit) und dadurch vom Einkommen ihres Mannes abhängig oder allein und zum Leben in Armut verdammt. Allein in Bremen ist jedes 4. Elternteile alleinerziehend, davon 92% Frauen.
Frauen verdienen im Bundesdurchschnitt 22% weniger als Männer, in Bremen sind es sogar 25%. Folglich sind Frauen auch häufiger arm, insgesamt 22% gelten als arm. Am meisten sind die Kinder von Armut betroffen, auch darin ist Bremen Spitzenreiter, jedes 3. Kind lebt hier in Armut (31,5%)
Ein besondere Härte ist es in Bremen ein Kind zu bekommen, seit der Schließung des Kreissaals in Mitte, sind die anderen Krankenhäuser überlaufen, trotz Voranmeldung werden Frauen in Wehen an der Krankenhaustür abgewiesen. Im vergangen Jahr standen sie kurz nach der Entbindung im Morgengrauen vorm Standesamt um eine Geburtsurkunde an, um dann doch keine zu bekommen und bis heute warten 2700 vergeblich auf ihr Elterngeld, im Schnitt drei bis vier Monate. Wer dann wieder arbeiten muss, findet keinen KiTa-Platz, aktuell sind 1701 Kinder ohne Betreuung.

Das Los der Ausbeutung, Unterdrückung und Armut teilen die Frauen nicht nur mit den Männern hier, sondern auch mit den Völkern in der Welt. Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde. Ein Land, das andere Länder wirtschaftlich ausbeutet und unterdrückt. Das sich die EU zu einem Mittel der Beherrschung anderer EU-Staaten gemacht hat. Zur Ausplünderung Griechenlands, Spaniens, Portugals u.a.. Zur Unterordnung Osteuropäischer Staaten. Ein Land, das arme Länder, z.B. in Afrika um seine Rohstoffe plündert und mit Billigexporten überschwemmt. Das durch seine ökonomische Verarmung und Zersetzung anderer Staaten, Krieg und Terror sät. Das durch seine Bomben, nicht Frieden bringt und humanitäre Hilfe leistet, sondern zerstört und mordet.
Die Frauen in diesen Ländern leiden auch unter unseren Herren doppelt. Jeder 120 Mensch auf der Welt ist auf der Flucht, weil seine Heimat durch diese Politik verarmt, zerstört und unbewohnbar geworden ist. Meist sind es dabei die Frauen und Kinder, denen die gefährliche Reise in die reichen Staaten nicht möglich ist und die in der zerstörten Heimat oder schrecklichen Massenlagern zurück bleiben müssen.

Die Verursacher dieser Lage, die Reichen, Aktionäre, Fabrikbesitzer und ihre Regierungen werden die Probleme nicht lösen. Im Gegenteil, ihre einzige Lösung sind noch mehr Kriege, Weltkrieg. Die Wiedersprüche in der EU spitzen sich zu, die alten kapitalistischen Staaten stehen in Konkurrenz zu Staaten wie Russland und China, die ihre neue Stellung auf dem Weltmarkt behaupten wollen. Der Ton gegenüber den USA verschärft sich in den vergangenen Tagen zu sehnst. Die Welt ist aus den Fugen. Was viele nach zwei Weltkriegen für unmöglich hielten, wird wieder wahrscheinlicher, ein dritter Weltkrieg.
Wenn wir nicht für diejenigen, die uns und andere Völker ausbeuten in den Krieg ziehen und Unseresgleichen ermorden wollen. Wenn wir nicht wollen, dass unsere Töchter und Söhne für die Profite der Kapitalisten fallen (denn Frauen in der Bundeswehr, das ist die Gleichberechtigung, die uns diese Herren ermöglichen, gleichberechtigt sterben). Dann müssen wir sie entmachten und die Sache selbst in die Hand nehmen. Das heißt nichts Geringeres als Revolution – Dem Sozialismus gehört die Zukunft.

Frauen die Kämpfen, sind Frauen die leben.

Am internationalen Frauentag, den wir heute begehen, streikten Textilarbeiterinnen im russischen Petrograd und lösten damit den Beginn der Februarrevolution in Russland aus. Die Revolution, die die Zarenherrschaft davon fegte und damit den Weg zur großen sozialistischen Oktoberrevolution, wenige Monate später, bahnte. So beendeten die russischen Arbeiter und Arbeiterinnen den 1. Weltkrieg, so ist ein Ausscheiden aus dem Krieg möglich. Das war vor genau 100 Jahren, 1917.
Damit befreiten sich nicht nur die Frauen von der Ausbeutung und Unterdrückung, durch das Kapital. Aber damit begann auch die Befreiung der Frau überhaupt, von ihrer doppelten Unterdrückung. Völlige rechtliche Gleichstellung in Betrieb und Politik ist nicht der Hauptpunkt, sondern die materielle Grundlage, diese Freiheit zur Tatsache werden zu lassen. Der Aufbau einer gesellschaftlich organisierten Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, Stadtteilkantinen und Wäschereien, kurz die unentgeltliche Arbeit, die die Frauen in Haushalt und Familie leisten zu einer gesellschaftlichen Arbeit aller gemacht.
Dem Beispiel der Sowjetunion, folgten viele Völker, insbesondere in Folge des 2. Weltkrieges und auch viele Kolonien. In all diesen Kämpfen standen Frauen mit in der vordersten Front.

Auch aktuell kämpfen die revolutionären Frauen international gegen den Imperialismus und ihre Unterdrückung. Die kämpfenden Frauen sind revolutionäre Vorbilder für alle Frauen und Revolutionäre in der Welt.

Der Zerfall der Sowjetunion und anderer sozialistischer Staaten hat uns, d.h. die Arbeiter und unterdrückten Völker in der ganzen Welt geschwächt. Aber der Imperialismus ist dadurch nicht stärker geworden. Im Gegenteil, er beweist auf der ganzen Welt, seine Unfähigkeit. Er schafft keinen Fortschritt mehr, sondern er kann nur noch zerstören.
Wir aber halten die Zukunft in den Händen. Wir lernen aus unserer Vergangenheit und unseren Fehlern. Wir können die Ausbeutung und Unterdrückung in der Welt beenden, wenn wir den Kriegen die Grundlage entziehen, d.h. dem Streben nach Profit, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beenden. Dafür müssen wir die Kommunistische Partei wieder aufbauen.

Krieg dem imperialistischen Krieg!

Kampf dem imperialistischen Frieden!

Für die Befreiung der Frau, also die Befreiung aller Arbeiter von Ausbeutung und Unterdrückung

Für den Sozialismus

VA: Über den Kampf der armen Bauern und die Frauenbewegung in Brasilien

Fast jeden Monat können wir in der bürgerlichen Presse etwas über die Krise der Herrschenden in Brasilien lesen und wie sich ihre unterschiedlichen Fraktionen im Land bekämpfen. Dabei erscheint allerdings der Kampf des brasilianischen Volkes um die die endgültige Niederwerfung dieser völkermörderischen Lakaien des Imperialismus höchstens als eine Randnotiz. Ab und zu bekommen wir eine eine Meldung über Straßenschlachten in den Metropolen des Landes vorgesetzt. Doch es gibt auch die Entwicklung des Kampfes auf dem Land, wo die armen und landlosen Bauern für die Eroberung des Landes kämpfen und dabei zu dutzenden von den Grundbesitzern und der Militärpolizei getötet und zu Tausenden vertrieben werden. Besonders die Liga dos Camponeses Pobres (dt.: Liga der armen Bauern; LCP) spielt hierbei eine wichtige Rolle in der Organisierung des Kampfes der Bauern, z.B. durch Landbesetzungen.

Auch der Kampf der Frauen entwickelt sich weiter in Brasilien. Im Jahr 2000 wurde die Movimento Feminino Popular (dt.: Volksfrauenbewegung; MFP) gegründet. Die brasilianischen Frauen leiden besonders unter den Ausdrücken des Patriarchats, täglich sind sie patriarchaler Gewalt und Morden ausgesetzt, die Täter kommen häufig ohne eine Verurteilung davon. Aus diesem Grund organisiert die MFP die Frauen und führt sie im Kampf gegen das Patriarchat und den Imperialismus, der Brasilien in seiner rückständigen Situation hält. Eine große Führerin von ihnen war Genossin Sandra Lima, die letztes Jahr im Juli verstarb. Sie kämpfte unermüdlich für die in Armut lebenden Massen und insbesondere für die Frauen.

Im Rahmen der Vorbereitungen des diesjährigen Frauenkampftages am 8. März kommen darum Vertreter der LCP und der MFP zu Besuch und berichten über die Situation und die Kämpfe in Brasilien.

23. Februar | 19:00 | Internationales Zentrum B5 | Brigittenstr. 5 Hamburg
24. Februar | 19:00 | Zielona Gora |Grünberger Straße 73 | Berlin
25. Februar | 19:00 | Paradox | Bernhardstr. 12 | Bremen

Veranstaltungen nur mit der Vertreterin der MFP:
1. März | 19:00 | Alte Feuerwache | Melchiorstr. 3 | Köln
2. März | 18:30 | Soziales Zentrum | Alexander-Puschkin-Str. 20 | Magdeburg

Weitere Termine folgen.

Heraus zum Kampf gegen den Imperialismus und seine Lakaien: Kämpft und leistet Widerstand gegen den G20-Gipfel in Hamburg!

Heraus zum Kampf gegen den Imperialismus und seine Lakaien: Kämpft und leistet Widerstand gegen den G20-Gipfel in Hamburg!

Der G20-Gipfel in Hamburg im Juli diesen Jahres wird auf massiven Widerstand stoßen. DemonstrantInnen aus der gesamten Bundesrepublik werden gemeinsam mit Menschen aus ganz Europa und anderen Teilen der Welt, ihre Wut und ihre Ablehnung gegenüber diesem Treffen der schlimmsten Mörder- und Räuberbande der ganzen Welt, in vielfältiger Form zum Ausdruck bringen – und das ist sehr gut.

Wir werden an diesem Kampf teilnehmen, um gemeinsam mit anderen revolutionären und konsequent antiimperialistischen Kräften ein deutliches Signal an die ArbeiterInnenklasse in Deutschland, so wie an die Unterdrückten und Ausgebeuteten in der ganze Welt senden: Auch hier wird gegen die Imperialisten und seine Lakaien gekämpft, wir werden ihnen keine Ruhe lassen und deren Traum eines “ruhigen Hinterlands” wird zu Asche zerfallen!

In diesem Sinne mobilisieren wir auf der folgenden Grundlage:

Kein Frieden mit den Imperialismus!

Was ist der Imperialismus, heute? Der Imperialismus ist kein einzelner monolithischer Block und ist auch nicht in unterschiedliche Blöcke aufgeteilt. Der Imperialismus , als Stadium des Kapitalismus, ist ein System auf Weltebene. Aber die imperialistischen Kräfte, die politischen Mächte existieren in einem Zustand von Verschwörung und Zwist. Sie kämpfen untereinander, um die Herrschaft in der Welt, um Märkte, Rohstoffe, und Dominanzzonen usw. Wie die Räuber schlagen sie sich um die Beute. Aber sie kämpfen auch gemeinsam gegen die Völker der Welt, gegen das internationale Proletariat und gegen jede Kraft, die ihre Herrschaft insgesamt in Frage stellt. Die stärkste der imperialistischen Mächte sind heute die USA. Der Yankee-Imperialismus ist der Weltgendarm der Konterrevolution, und daher der Hauptfeind der Völker der Welt. Die einzige Macht, die den Yankee-Imperialismus überhaupt direkt militärisch herausfordern kann, ist der russische Imperialismus, was die Entwicklungen insbesondere in der Ukraine und in Syrien sehr deutlich zeigen. Der russische Imperialismus kann dies auf Basis seines nuklearen Erbes. Vor allem die USA können die anderen imperialistischen Mächte herumkommandieren und dominieren.

Es ist sehr wichtig nicht in die Falle “Alle gegen Trump”, unter dem Vorwand etwas wie eine “demokratische Front” mit dem deutsche Imperialismus zu bilden, hinein zu tappen. Trump repräsentiert eine Fraktion der herrschenden Klasse in den USA, die unter anderem die EU spalten will, was vor allem erfordert die BRD politisch, ökonomisch und militärisch zu schwächen. Die Herrschenden in der BRD träumen davon sich zu einer neuen hegemonialen Macht aufzuschwingen, damit sie so um die Weltherrschaft ringen könnten – zum dritten Mal. Das ist der Kern des Widerspruchs zwischen den USA und der BRD. Es ist nicht ein Kampf zwischen dem “Faschisten Trump” und der “Demokratin Merkel”, wie die staatstreuen Propagandaposaunen es darstellen. Trump repräsentiert die einzige hegemoniale Weltmacht und als solche den Hauptfeind der Völker der Welt. In der BRD repräsentiert Merkel die imperialistische Bourgeoise und entsprechend den Hauptfeind der Arbeiterklasse und aller Unterdrückten in diesem Land. Die Proteste gegen den G20-Gipfel dürfen auf keinen Fall auf die “böseren” ausländischen Imperialisten oder faschistoide Reaktionäre wie Erdogan reduziert werden, sondern sie müssen sich auch konsequent gegen den BRD-Imperialismus richten.

Das imperialistische System ist die Quelle des Krieges, des Hungers, der Armut, des Elends und zerstört in seiner Profit- und Machtgier sogar die Umwelt in einem so massiven Umfang, dass die physischen Voraussetzungen für das Leben der Menschen in immer weiteren Teilen der Welt bedroht sind. Der Imperialismus ist der Todfeind des Fortschritts und der Bedürfnisse der absoluten Mehrheit der Weltbevölkerung. Es kann keinen Frieden mit ihm geben. Er muss vernichtet werden, durch die proletarische Weltrevolution.

Gegen Ausbeutung und Unterdrückung!

Unabhängig davon, welche Unterschiede es unter den Vertretern der Teilnehmer des G20-Treffen gibt, sind sie alle politische Vertreter von imperialistischen und reaktionären Staaten. Es ist egal, wie sie sich zu maskieren versuchen. Sie sind keine Freunde im Kampf für die Beseitigung der Ausbeutung und der Unterdrückung, sondern im Gegenteil diejenigen, die die direkte Verantwortung für deren Aufrechterhaltung tragen. Sie sind Feinde des internationalen Proletariats und der Völker der Welt.

Überall auf der Welt verschärft sich die Ausbeutung: Auch hier in der BRD wächst die Ausbeutung des Proletariats. Immer mehr Menschen leben in Armut, trotzdem sie jeden Tag ihre Arbeitskraft verkaufen. In der EU zeigt die Entwicklung in Staaten wie Griechenland und Kroatien, um nur zwei Beispiele zu nennen, dass von der “Europäischen Union” Armut und Hunger kommt, und dass diese imperialistische Allianz unter Führung der BRD ein Projekt der Ausbeuter ist. In Osteuropa und auf dem Balkan sind die Lebensbedingungen der ArbeiterInnenklasse und der breiten Volksmassen so prekär, dass die reaktionären Regierungen ein massives Problem damit haben, die Massen niederhalten zu können. In den unterdrückten Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ist die Illusion über die “Vorteile” der sogenannten “Globalisierung” längst verschwunden und erneut ist der reformistische Traum über “Fortschritt” durch opportunistische Regierungen geplatzt. Die Armut und das Elend treibt die Massen immer wieder in größere und noch größere Konfrontation mit den Lakaien des Imperialismus.

Gleichzeitig setzen die Imperialisten auf eine immer massivere Unterdrückung, imperialistische Aggressionskriege gegen jede Form von Widerstand, massive Militarisierung der eigenen Staaten, massive Überwachung der eigenen Bevölkerung und eine forcierte Entwicklung der faschistischen Bewegungen. Unterdrückung aber bringt Widerstand. Überall auf der Welt kämpfen Menschen heldenhaft gegen die herrschende “Ordnung”. Das Problem ist, dass es in den meisten Ländern an einer Kraft mangelt, die diesen Kampf organisiert und in eine wahrhaft revolutionäre Richtung führt.

Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt euch!

Wir wollen mit Allen und Jedem, die gegen die Verbrecher der G20 kämpfen und Widerstand leisten, zusammen stehen, egal welche Form zu agieren sie wählen. Wir lehnen entschieden jede Spaltung in “gute und böse DemonstrantInnen” ab und wir lehnen jede Zusammenarbeit mit Kräften, die andere DemonstrantInnen denunzieren oder die bürgerliche Presse als Plattform für Angriffe auf RevolutionärInnen nutzen, ab. Unsere Gegner sind die Imperialisten und ihre Lakaien!

In Mitten der vielfältigen Formen des Widerstands werden wir kämpfen, um eine klare internationalistische und revolutionäre Botschaft an die in der ganzen Welt gegen den Imperialismus Kämpfenden zu senden: Wir stehen zusammen mit euch, euer Kampf ist unserer! Diese Botschaft senden wir u.a. an die armen Bauern in Brasilien, die ihre Leben geben, um eine große Revolution zu entfalten; wir senden diese Botschaft an alle, die in Kurdistan, Syrien und dem Irak gegen die imperialistische Aggression kämpfen; wir senden diese Botschaft an die GenossInnen, die in den Volkskriegen in Peru, der Türkei, in Indien und auf den Philippinen ihr Leben geben, um die Revolution zu Ende zu führen; wir senden diese Botschaft an all diejenigen, die gegen den Genozid und die drakonische Repression des Erdoganregimes in der Türkei die Fahne des Widerstandes hochhalten; wir senden diese Botschaft an die, die in den Kerkern der Reaktion überall auf der Welt die Fahnen der Rebellion hochhalten; wir senden diese Botschaft an die KommunistInnen und RevolutionärInnen die in den imperialistischen Ländern, trotz aller ihrer Unterschiede gemeinsam kämpfen, um die imperialistische Bestie zu zerschlagen.

Wir werden unsere Aktivitäten gemeinsam mit allen, die konsequent gegen den Gipfel auftreten, entfalten. Wir laden alle, die dies mit uns gemeinsam machen wollen, ein, unsere Kräfte zu verbinden.

Nieder mit dem Imperialismus und all seinen Lakaien!

Die Rebellion ist gerechtfertigt!

Es lebe der Proletarischen Internationalismus!

Für den Kommunismus!

Unterstützende Organisationen (Stand 16. Februar 2017):

Internationalistisches Kollektiv Berlin
Kollektiv Rotes Hamburg
Kommunistischer Aufbau
Revolutionärer Aufbau Bremen
Revolutionärer Aufbau Waterkant
Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen – Magdeburg

Solidarität mit dem ArbeiterInnen&Jugendzentrum ALEX

In Magdeburg wollen Genossen linker Politik einen Raum verschaffen. Sie haben sich den Arsch aufgerissen, um das nötige Geld ranzuschaffen und die Renovierungen zu organisieren, um mit dem ALEX dringend notwendige Infrastruktur für linke Debatten und Aktivitäten zu stellen.

In einer Stadt in der dich Nazis angreifen und Bullen deshalb gegen dich ermitteln, ist dieser Raum dringend notwendig. Das Zentrum ist auch gleich Ziel faschistischer Angriffe geworden. Der Bonze, der sein Geld damit verdienen will, dass andere den Raum brauchen, der ihm gehört, will die Genossen auch sogleich wieder los werden.

Weil es notwendig ist, linke Räume gegen Grundeigentum, Staat und Nazis zu erkämpfen, haben wir ein Foto in Solidarität mit den Genossen vom AJZ Alex gemacht, um auf den Kampf der Genossen in Magdeburg aufmerksam zu machen. Im besonderen beziehen wir uns auf die Gruppe „Proletarische Autonomie Magdeburg“, einen Zusammenschluss von Revolutionären, denen wir an dieser Stelle alles gute und viel Erfolg für ihren gerechtfertigten Kampf wünschen.

Solidarität mit dem AJZ ALEX!
Proletarische Autonomie Magdeburg – Standhaft bleiben!
Die BRD ist nicht unser Staat – Alle Macht dem Proletariat!

Personenkult versus Leitgedanken: Die Klassiker, Gonzalo und Apo

Jeder kennt das. „Aber Apo hat gesagt“ und dann folgt irgendein Standpunkt, der wieder völlig ohne Argument daher kommt und man bleibt recht ratlos zurück, warum man das denn jetzt bitte einsehen soll. Ach, weil Apo das gesagt hat. Na dann.

Auch unter Kommunisten gibt es diese Marotte. Da fallen dann so Sätze wie „Du weist schon, dass du gerade gegen so ziemlich alle Grundsätze des Marxismus-Leninismus-Maoismus verstößt, oder?“ Ja, mag sein. Mach mal ein Argument draus!

Der Marxismus-Leninismus beruht gerade darauf, dass man die Linie den Leuten begreiflich macht, damit sie der Linie folgen. Die bewusste Disziplin in der Partei und die Massenlinie gegenüber den Massenorganisationen bestehen darin, dass man aus dem objektiven Wissen über die Verhältnisse die Revolutionstheorie begründet, um von der Revolution zu überzeugen.

Auch wir zitieren Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse Tung. Warum? Weil sie die Leitgedanken unserer Wissenschaft formuliert haben. Sie haben den Klassenkampf geführt und studiert und damit das Fundament unserer Wissenschaft gelegt und sie fortlaufend im Klassenkampf weiterentwickelt. Wir studieren sie und wir empfehlen jedem es uns gleich zu tun, der die Revolution will. Sie haben das Argument schon gut formuliert, wir müssen es nicht zu jedem Thema selbst machen.

Außerdem schachern Revisionisten mit den Klassikern und es ist vorteilhaft, wenn sie um ihre Standpunkte zu verteidigen sich gegen die zitierten Klassiker wenden müssen, und so offenbaren, dass sie mit dem Marxismus-Leninismus nichts zu schaffen haben.

Selbstverständlich haben auch die Klassiker Fehler gemacht, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Niemand ist Gott. Und deshalb findet man vernünftiger Weise auch nichts richtig, weil XY es gesagt hat, sondern weil es überzeugend ist. In der linken Szene wird das aber zu einem negativen Personenkult gemacht. Da darf man dann nicht mehr Stalins Text zur Partei empfehlen, weil Stalin hat ja Fehler gemacht. Das müsste man schon an seinen Ausführungen zur Partei nachweisen, dass sie falsch sind und nicht mit einem negativen Generalurteil über seine Person daherkommen. Die Antikommunisten haben keine Argumente gegen den Marxismus-Leninismus, deshalb werfen sie mit Dreck auf die Klassiker.

Der Unterschied von Personenkult und Leitgedanken wird besonders deutlich, wenn man sich das unterschiedliche Verhältnis anguckt, das die Partido Communista de Peru (PCP) und die Partiya Karkerên Kurdistanê (PKK) zu ihrer Führung einnehmen.

Nachdem der Vorsitzende der PCP Gonzalo festgenommen wurde und ins Gefängnis kam, erschien ein Brief in dem Stand, dass die PCP den Volkskrieg beenden solle. Daraufhin haben weite Teile der PCP gesagt, wir stehen auf unserer Linie, die von Gonzalo entsprechend der historischen Bedingungen in Peru aus dem Marxismus-Leninismus-Maoismus entwickelt wurde und den Volkskrieg beenden widerspricht dieser Linie. Scheiß drauf, was der Typ angeblich sagt. Entweder es ist eine Fälschung oder die Gefangenschaft hat ihn einknicken lassen.

Seit dem der Führer der PKK Abdullah Öcalan festgenommen wurde und ins Gefängnis kam, hat er etliche Male zum Frieden aufgerufen und zur weiteren Vernichtung der letzten marxistischen Reste in der Organisation beigetragen und wird immer noch als „Serok“ verehrt, und sein Name gilt noch immer als Ersatz für ein Argument.

Den revolutionären Antifaschismus organisieren

In Deutschland lässt sich in allen Teilen des Landes eine Faschisierung der Bevölkerung beobachten. Seit 2013 gab es tausende Angriffe auf Nichtweiße, auf Flüchtlingsunterkünfte, auf Flüchtlingshelfer, auf Linke. Es wurden Bomben benutzt, es wurden Menschen zusammengeschlagen, es gab faschistische Krawalle.

Aber das ist nur die Oberfläche.

Seit Jahren machen die Nazis in Ostdeutschland Massenarbeit. Sie sind in der freiwilligen Feuerwehr, im Kindergarten, in Kirche aktiv. Sie organisieren Kinderfeste und Nachbarschaftshilfen.

In mehreren deutschen Großstädten gibt es regelmäßige, faschistische Massendemonstrationen. Die Pegida-Bewegung formiert staatsidealistische, nationalistische Massen unter faschistischer Führung und bietet eine Plattform für faschistische Kameradschaften, um zu agitieren und Menschen zu organisieren. Jedes mal, wenn diese Leute in Leipzig demonstrieren, sind Nichtweiße und Linke in Gefahr.

Der Nationalsozialistische Untergrund waren nicht drei Menschen. Jeder, der klandestin arbeitet, weiss, dass drei Menschen zu einer solchen Mordserie nicht reichen. Es muss ein bundesweites Unterstützernetzwerk der Terrorzelle geben. Menschen, die Ziele auskundschaften. Menschen, die Waffen besorgen. Menschen, die Wohnungen beschaffen. Menschen, die Transporte organisieren. Menschen, die Einkäufe erledigen. Dieses Netzwerk wurde nie zerschlagen.

In Hamburg arbeitet die verbotene Weiße Wölfe Terrorcrew. Die Weiße Wölfe Terrorcrew hat durch mehrere Hausdurchsungen nachgewiesen Schusswaffen, unter anderem eine Pumpgun, in ihrem Besitz gehabt. Sie haben in der Vergangenheit Angriffe auf Nichtweiße und Linke geplant und teilweise auch durchgeführt.

Im Oktober 2015 hat die Polizei in Bamberg in Bayern eine faschistische Terrorzelle aus elf Männern und zwei Frauen ausgehoben. Sie waren im Besitz von Schusswaffen und Sprengstoff und hatten Anschläge auf Linke und Flüchtlingsunterkünfte geplant.

Es gibt bundesweit Kameradschaften und keine Sau weiß, wie viele davon den Übergang zum Rechtsterrorismus machen. In Berlin hat eine von ihnen gerade den Übergang zu Brandanschlägen auf Wohnhäuser gemacht.

Die Faschisten sind viel weiter als wir. Sie sind eins mit den Teilen der Massen, die sie ansprechen wollen. Sie arbeiten, leben und kämpfen mit ihnen. Sie kämpfen für die falschen Ziele, aber sie kämpfen mit ihnen. Sie sind eine reale Alternative zur herrschenden Politik. Die Faschisten machen alles besser als wir, und haben es dabei auch noch einfacher.

Warum haben die Faschisten es einfacher?

Im imperialistischen Deutschland verstehen die meisten Menschen die Nation als organisches Zusammenwirken, worin jeder seinen Platz habe, und wenn alle ihre Pflicht erfüllten das sagenumwobene Allgemeinwohl dabei heraus käme. Der alltägliche Schaden durch die Klassengesellschaft wird sich gemäß diesem Denken als Versündigung am Allgemeinwohl in dem auch das eigene Wohl irgendwie aufgehoben sein solle, erklärt. So steht die demokratische Öffentlichkeit stets auf dem Fahndungsstandpunkt nach den Sündern, denen es nur das Handwerk zu legen gelte, damit die kapitalistische Klassengesellschaft Friede, Freude Eierkuchen würde.

Weiterhin wird das Ideal vom Staat gepflegt, dass dieser dafür da wäre zum Wohle des Volkes zu agieren. Ausgerechnet ein Staat, der mit seinem Recht eine Ökonomie in Gang hält, in der die Kapitalisten die Arbeiter ausbeuten und das Kleinbürgertum in ihrem Würgegriff haben, soll eigentlich dafür da sein, dass es allen gut geht?
Wenn dieser Staat sich nun um Flüchtlinge kümmert, also diejenigen, die nicht an seinem Grenzregime verreckt sind, in Turnhallen zusammenpfercht, dann entdecken Staatsidealisten den Skandal, dass er sich um Fremde kümmert, obwohl er doch bei denen die wirklich einen Anspruch auf Fürsorge hätten noch einiges zu tun wäre. Das ist der Rassismus am Staatsidealismus.

Dieser enttäuschte Idealismus über Gesellschaft und Staat ist ein guter Adressat für Nazis. Für uns nicht.

Was also tun?

Wir brauchen eine klandestin organisierten Vertriebsapparat, um eine vor Repression geschützte kommunistische Öffentlichkeit aufzubauen. Ansonsten werden wir den agitatorischen Kampf um die Köpfe und Herzen nicht gewinnen können.

Wir müssen mit den Massen arbeiten leben und kämpfen, um mit ihnen zu verschmelzen. Denn sonst reden wir an ihnen vorbei, wenn wir sie denn überhaupt erreichen.

Wir müssen dies beides nutzen, um die kommunistische Kritik an den Verhältnissen und die Theorie über ihre Revolution unter den Massen zu verbreiten.

Wir brauchen eine revolutionäre Gewalt, die es mit der faschistischen Gewalt aufnehmen kann. Wir müssen dafür mit den Massen verbunden sein, denn unser Rückhalt im Viertel ist unser bester Schutz. Wir müssen die Kämpfe der Massen, die sich gegen den Faschismus stellen wollen, führen. Und wir müssen eine Organisation schaffen, die dem revolutionären Krieg gegen alle Feinde der Revolution gewachsen sein wird.

Wir müssen die Kommunistische Partei Deutschlands gemäß den Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse Tung wieder aufbauen. Wir brauchen eine proletarische Kampfpartei, eine Partei neuen Typs. Die Lokomotive der Geschichte ist der Klassenkampf und wir müssen ihr Zugführer werden – oder wir werden der Freitote auf den Gleisen sein.

Kampf dem Zionismus! Solidarität mit Eleonora Roldán Mendívil!

Die Genossin Eleonora Roldan Mendívil wird von Zionisten angegriffen, weil sie Marxistin ist und somit antizionistische Positionen vertritt. Gegen sie als Marxistin hat sich eine Front von neurechten Bloggern bis zu einer antideutschen Studentengruppe gebildet. Es wird versucht sie um ihren Lebensunterhalt zu bringen und ihre Karriere zu ruinieren. Die Behauptung, sie wäre Antisemitin, lebt davon, dass man ein Zionist ist, der alles was gegen den Zionismus ist, für antisemitisch hält. Deshalb werden wir uns im folgenden vor allem dem Zionismus widmen, um zu erläutern warum wir uns mit der Genossin Eleonora gegen die Zionisten solidarisch erklären.

Historisch war der Zionismus, die nationalistische Antwort der Juden auf den dem jahrhundertelangen Antijudaismus folgenden rassistischen Antisemitismus der Moderne. Linke Kapitulanten, die die Revolution in Europa abgeschrieben hatten, kamen auf die Idee, dass man ja einfach nach Palästina auswandern könne.
Die ersten zionistischen Siedler wendeten bereits terroristische Mittel gegen die arabische Bevölkerung an und wurden recht bald vom britischen Imperialismus für sich entdeckt. Der britische Imperialismus nutzte den Antisemitismus der Araber und den Zionismus der Juden, um sie gegeneinander auszuspielen. Nach dem zweiten Weltkrieg förderten verschiedene imperialistische Mächte die Gründung Israels und auch Stalin, der zunehmend russische Außenpolitik statt die Förderung der Weltrevolution im Blick hatte, erkannte Israel an.
Die Gründung Israels ging mit der Nakba einher. Die gewaltsame Vertreibung weiter Teile der arabischen Bevölkerung. Denn der Zionismus definiert die israelische Nation als jüdisch und den israelischen Staat als jüdisch und somit die überwiegend muslimischen Araber aus sich heraus. Gleichzeitig duldet der israelische Staat neben sich keine Staatsgewalt auf palästinensischem Boden, also keinen souveränen Staat in Gaza und dem Westjordanland. In Gaza bombt Israel regelmäßig die Ökonomie in Grund und Boden und setzt mit seinem Militär ein Embargo gegen Gaza durch und verhindert Migration weitestgehend. Indem einer politischen Gewalt in Gaza die ökonomische Grundlage entzogen wird, wird ihre Entwicklung verhindert. Im Westjordanland besteht die Autonomie darin, dass Israel die Verwaltung seines Herrschaftsgebiets erspart wird, und es sich damit begnügen kann ab und an mal den verzweifelten Widerstand von einzelnen Messerstechern mit Sturmgewehren niederzumähen. Außerdem wird die zionistische Siedlerbewegung, die immer wieder bewaffnet gegen die Araber vorgeht, um sie zu weiter zu vertreiben und ihnen ihr Land wegzunehmen, mal staatlich gefördert, mal geduldet, mal eingedämmt, was sich seit Jahrzehnten in einer immer massiveren Vertreibung der Araber bemerkbar macht. Dazu kommt die rassistische Verfolgung der in Israel verbliebenen Araber. Nicht nur marschieren regelmäßig faschistische Zionisten durch israelische Städte, um Araber zu jagen, sondern auch der Staat diskriminiert die Araber. Prozionistische Linke, die darauf verweisen, dass es keine klaren Rassengesetze wie im Nationalsozialismus gebe, machen sich als Rechtsidealisten lächerlich. Denn was zählt, ist nicht die Rechtsordnung, sondern die Rechtswirklichkeit. Und wer die Nachteile leugnet, die man in Israel hat, wenn man sich nicht in der israelischen Armee an der Unterdrückung der Araber beteiligt hat, hat keine Ahnung. Und welcher Araber tut das schon? Israel ist nicht wie das südafrikanische Apartheidsregime – es ist viel raffinierter.

Israel ist ein Nationalstaat in Westasien, der aufgrund seiner Regionalmachtbestrebungen und seiner antiarabisch-rassistischen Staatsräson im Widerspruch zu den meisten seiner Nachbarn steht und darüber bereitwillig seinen Dienst an den imperialistischen Ordnungsinteressen der USA und der EU leistet und dafür von ihnen mit Befugnissen und Befähigung ausgestattet wird. Trotzdem gibt es Widersprüche zwischen den Imperialisten und der Regionalmacht Israel, was sich in der Obama-Ära mehrfach gezeigt hat. Als Regionalmacht und Lakai des US-Imperialismus ist Israel einer der Hauptfeinde der Kommunisten in Westasien – neben der Türkei, Saudi-Arabien und dem Iran.

Wer Israel rechtfertigt, weil der deutsche Staat den Antisemitismus zur Staatsräson gemacht hat, um gemeinsam mit osteuropäischen Faschisten Juden und Kommunisten und jeden andere, der als Schädling der Nation galt zu vernichten, und man sich aus seinem Nationalismus heraus für Opa schämt, ist eine elende Kartoffel, aber sicherlich nicht links oder antifaschistisch. Wer Israel rechtfertigt, sagt notwendig das Leben der Palästinenser ist nichts wert. Und das geht einher mit der rassistischen Rechtfertigung, dass die ja alle barbarische Antisemiten wären, ihrem Wesen nach, alle, und unveränderlich.

Wenn der Kommunismus in Palästina eine Chance haben soll, dann müssen die Arbeiter und Bauern dort die Waffe in die Hand nehmen, sich am antijapanischen Krieg der chinesischen Revolution orientieren – denn auch dort kämpfte eine sich entwickelnde Armee gegen einen überlegenen Feind – und Israel zerschlagen, um die demokratische Diktatur der Arbeiter und Bauern zu errichten. Die demokratische Diktatur der Arbeiter und Bauern ist im übrigen auch ein Staat, der wegen seiner Staatsräson die Wiederholung von Auschwitz verhindern würde.

Zionisten sind Rassisten!

Gegen jeden Rassismus!

Solidarität mit Eleonora Roldán Mendívil!

Näheres zu den Angriffen auf Eleonora:
http://lowerclassmag.com/2017/01/rechter-angriff-auf-kritische-wissenschaftlerin-an-der-fu-berlin/

Auswertung der Lenin-Liebknecht-Luxemburg Demonstration 2017

Am vergangenen Sonntag fand die LLL-Demonstration statt. Wir haben mit anderen Kommunisten einen Block aufgestellt, der die Notwendigkeit des Aufbaus der Kommunistischen Partei in den Vordergrund stellt. Wir ziehen ein positives Fazit unter den Verlauf der Demonstration.

Wir haben uns zu Beginn der Demonstration so aufgestellt, dass die äußeren Reihen Fahnen tragen und in Reih und Glied marschieren, während die Genossen im Block selbst nicht in Reihen laufen müssen. Dies hat es anderen Menschen ermöglicht, sich uns im Laufe der Demonstration anzuschließen, ohne die Struktur des Blocks durcheinander zu bringen.

Als Zeichen der internationalen Solidarität trugen wir Mützen mit dem Logo der „Liga dos Camponeses Pobres – LCP“ der Liga der armen Bauern aus Brasilien, welche aktuell einen harten Kampf mit den Großgrundbesitzern und dem alten Brasilianischen Staat führt. (Wer mehr über die Agrarrevolution Brasilien und den Kampf der Brasilianischen Bauern erfahren will, findet entsprechende Informationen unter demvolkedienen.org/index.php/de/lat-amerika) Mit c.a 45 Teilnehmenden sind wir zufrieden, auch wenn diese Teilnehmerzahl natürlich ausbaufähig ist.

Mit Parolen wie „Ich war, ich bin, ich werde sein – Die Revolution wird die Menschheit befreien“, „Nur der Griff der Massen zum Gewehr – schafft den Sozialismus her“, „Die BRD ist nicht unser Staat – Alle Macht dem Proletariat“ und „Ausbeutung abwählen das klappt nie – Boykott der Wahl der Bourgeoisie“ drückten wir aus, dass nur die bewaffnete Machtergreifung durch die Massen (die Revolution) der Klasse die Macht geben wird und es keine Alternative zur Revolutionären Gewalt – wie bspw. Das Parlament gibt. Damit stellten wir uns auch gegen die Revisionistischen Organisation welche aktuell wieder Illusionen in die bürgerlichen Wahlen schüren wollen.

Doch die Revolution und die Diktatur des Proletariats, ist nur möglich wenn die Kommunistische Partei die Klasse im Kampf führt. Mit Parolen wie „Viva Marx, Viva Lenin, Viva Mao Tse Tung“ drückten wir die Lebendigkeit der Revolutionären Theorie, der größten Theoretiker des Marxismus aus, auf deren Basis die Partei neuen Typs aufgebaut werden muss. Und verbanden dies mit unserem proletarischen Internationalismus durch die Parolen „Hoch die internationale Solidarität“ und „Solidarität heißt Widerstand – Kampf dem Faschismus in jedem Land“.

Zum Ende der Demonstration machten wir noch, mit den Teilnehmern anderer Blöcke, ein gemeinsames Foto. Dieses diente der Mobilisierung für die Aktivitäten gegen die G20, welche sich Ende Juli 2017 in Hamburg treffen wollen.

Den gefallenen Genossen zu erinnern, heißt für ihre Ziele zu kämpfen, heißt ihre Ideen zu verwirklichen. Das werden wir schaffen wenn wir endlich unsere Aufgaben annehmen und die Kommunistische Partei in Deutschland Rekonstituieren. Wir haben ein diszipliniertes, revolutionäres und würdevolles Gedenken durchgeführt und ein klares Zeichen für den Aufbau der Kommunistischen Partei, der internationalen Solidarität und gegen den Revisionismus gesetzt. Positiv hervorheben möchten wir hier auch den Block, an dem sich der Kommunistische Aufbau und andere Gruppen beteiligt haben, welche sich ernsthaft für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands einsetzen. Wir werden in Zukunft unsere Arbeit Bundesweit intensivieren und blicken voller Zuversicht auf ein rotes Jahr 2017!

Es Lebe der Aufbau der Kommunistischen Partei!

Die Gefallenen leben in unserem Kampf!



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